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Information |
Die Lernkultur ist zu einer zentralen
Kategorie für die Entwicklung der
Innovationsfähigkeit der Wirtschaft und der
handelnden Menschen geworden. Der Ansatz, über
berufliche Kompetenzentwicklung und neu gestaltete
Bildungsprozesse die Wettbewerbsfähigkeit einer
strukturschwachen Region zu verbessern, hat sich als
tragfähig und praktikabel erwiesen.
Die aus vielen regionalen Praxisbeispielen
gewonnenen Erkenntnisse belegen die Notwendigkeit,
weiterhin an den erforderlichen Strukturen für eine
neue Lernkultur zu arbeiten und diese zu
stabilisieren. Dafür kann die Politik
Rahmenbedingungen schaffen und die Verstetigung in
den Regionen unseres Landes durch strukturelle
Verbesserungen unterstützen.
Aspekte einer neuen Lernkultur zeigen sich heute
schon in allen Bereichen der Gesellschaft. Dazu
zählen aus der Sicht der Wirtschaft und der
Sicherung von Arbeitsplätzen insbesondere
- die neuen Formen des Kompetenzerwerbs im Prozess der
Prozess der Arbeit und die
- vielfältigen Organisationsformen beim Erwerb und Erhalt von
Kompetenzen außerhalb der Erwerbstätigkeit.
Der Übergang zur Wissensgesellschaft,
die Lernförderlichkeit von Arbeit, die veränderte
Funktion der Bildungsdienstleister, die Rolle von
Netzwerken und des E-Learnings tangieren die neue
Lernkultur und sind daher auch wesentliche Aspekte
für deren Gestaltung.
Für die Verstetigung der ersten Erfahrungen aus der
Gestaltung einer neuen Lernkultur gibt es somit gute
Gründe. Die Nachhaltigkeit der strukturellen
Veränderungen der Lernprozesse ist nach Beendigung
von innovativen Projekten oftmals nicht gegeben und
die Ursachen dafür müssen stärker in die Diskussion
gebracht werden.
Das itf Schwerin lädt mit der Fachtagung zu einem
Dialog über die Zukunftsthemen der beruflichen
Kompetenzentwicklung ein und will damit zum Transfer
der bisherigen Ergebnisse und zur Nachhaltigkeit der
Entwicklung auf dem Weg zu einer neuen Lernkultur in
der Gesellschaft beitragen.
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