Innovation,
Beschäftigungsfähigkeit und berufliche
Kompetenzentwicklung sind untrennbar mit dem
kontinuierlichen Weiterlernen der Menschen und der
Organisationen verbunden. Darüber gibt es einen
allgemeinen gesellschaftlichen Konsens.
Weniger einheitlich sind die Strategien und Konzepte,
die diesen Prozess befördern und gestalten sollen.
Ein mit Unterstützung des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung und des Ministeriums für Arbeit,
Bau und Landesentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern in
den Jahren 2001 2003 durchgeführtes Projekt
orientiert auf die Entwicklung und Gestaltungneuer Lernkulturen in den Regionen.
Die Untersuchungsfelder in diesem Projekt sind neue
Formen des Lernens im Prozess der Arbeit zum
Kompetenzerhalt der Mitarbeiter, die Rahmenbedingungen
für das Lernen im sozialen Umfeld auch unter
Berücksichtigung von Arbeitslosigkeit und beruflicher
Neuorientierung, die Veränderungsprozesse in den
Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung unter dem
Aspekt des Bildungs- und Lerndienstleisters sowie die
lernförderlichen Strukturen für das Lernen mit neuen
Medien und modernen Lernmitteln.
Der Bezug zum Jahr 2012 wurde gewählt, um die
Olympiabewerbung Rostocks weiter bekannt zu machen und
zu unterstützen. Gleichzeitig soll mit diesem
Orientierungspunkt der notwendige zeitliche Rahmen für
grundlegende Veränderungen in Bildungsfragen
angedeutet und die Langfristigkeit eines solchen
Vorhabens hervorgehoben werden.
Die Fachtagung informiert über bisherige Ergebnisse
aus der Projektarbeit und gibt einen Ausblick über
neuere Ansätze und Überlegungen, wie den erkennbaren
Veränderungen in der Lernwelt entsprochen werden kann
und welche gesellschaftlichen Anstrengungen
unternommen werden müssen, um Mecklenburg-Vorpommern
und seine Regionen für die künftigen Herausforderungen
in Europa vorzubereiten.