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Ziele und Aufgaben des Modellversuchs
Die maritime Wirtschaft ist eine strukturbestimmende
Komponente der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung des Landes
Mecklenburg-Vorpommern. Der maritime Tourismus entfaltet mit
einem Beitrag von rd. 10% zur gesamten touristischen
Wertschöpfung eine Breitenwirkung in viele Wirtschaftssektoren
des Landes.
In diesem Zusammenhang entwickelt sich die maritime
Freizeittechnik zunehmend zu einem innovativen und
zukunftsorientierten Beschäftigungsfeld, für das es keine
Ausbildungstradition gibt. Es wird in diesem Bereich eine
steigende Anzahl von Fachkräften benötigt, die aus
traditionellen Berufen, wie unter anderem
Konstruktionsmechaniker/in oder Anlagenmechaniker/in
rekrutiert werden. Der MarinaServicetechniker benötigt aber
Kompetenzen, die in diesen Berufen nicht oder nur unzureichend
ausgebildet werden, wie die nachfolgenden Abbildungen
verdeutlichen.
Entsprechend der konkreten Anforderungen an den
MarinaServicetechniker müssen diese Zusatzqualifikationen auf
unterschiedlichen Niveaustufen ausgeprägt sein.
Mit diesem Modellversuch sollen neue organisatorische
Möglichkeiten und didaktisch-methodische Konzepte für die
Befähigung der Fachkräfte in diesen innovativen Branchen
entwickelt, erprobt und für den Transfer aufbereitet werden.
Es geht vor allem um solche Lernkonzepte, die
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die Selbststeuerung und Selbstorganisation
des Lernens,
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das netzunterstützte Lernen,
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den Lerntransfer durch die Anwendung
angeeigneter Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in
andere Lern- und Handlungszusammenhänge und
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die Selbstevaluation und Reflexion der
Lernprozesse
ermöglichen und fördern und die
individuellen Erfahrungen und Biografien der Lernenden
berücksichtigen.
Neben der Erprobung innovativer inhaltlicher
und methodischer Ansätze werden darüber hinaus unter anderem
pädagogische Fragen untersucht, wie
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das Lernen und Weiterlernen im Prozess der
Arbeit und für den Arbeitsplatz unter den Bedingungen sehr
heterogener kleiner Zielgruppen,
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die Motivation der Lernenden für ihre
aktive Rolle beim Lernen,
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das optimale Verhältnis des
Kompetenzerwerbs unmittelbar am und außerhalb des
Arbeitsplatzes und die damit zusammenhängende Rolle
verschiedener Lernorte.
Der
Modellversuch tangiert mit einer Reihe von Problemen, die im
Zusammenhang mit der Flexibilisierung der beruflichen
Bildung unter den spezifischen Bedingungen von Klein- und
Kleinstunternehmen in Deutschland in der Diskussion stehen.
Weiterhin soll über den Modellversuch die
Innovationsfähigkeit eines modernen Bildungsdienstleisters
nachgewiesen werden, der in der Lage ist, schnell auf die
Anforderungen der Wirtschaft zu reagieren, dafür neue
Organisationsformen zu entwickeln und die interne
Personalentwicklung darauf auszurichten.
Die Zielstellung der wissenschaftlichen Begleitung
leitet sich inhaltlich aus diesem Gesamtziel des
Modellversuchs ab. Sie konzentriert sich dabei auf folgende
Schwerpunkte:
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die Einordnung des Modellversuches in
pädagogisch relevante Fragestellungen und in die
berufliche Bildung sowie die Bewertung, Aufbereitung,
Verallgemeinerung und den Transfer seiner Ergebnisse
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die Beratung und aktive Unterstützung des AFZ und den
beteiligten Unternehmen bei der Umsetzung des
Modellversuchsvorhabens im Sinne der Veränderung ihrer
Arbeits- und Lernkultur
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