Bestimmungsaspekte
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Bestimmungsaspekte der Trainingsmethode:
- sie geht davon aus, daß alle zu erlernenden Tätigkeiten, Operationen oder Übungselemente beliebig oft und individuell angepaßt unter Aufsicht und Kontrolle wiederholt werden können;
- sie ermöglicht die Aneignung eines individuellen Arbeitsstils und Arbeitstempos;
- sie kann auf Schnelligkeit, Genauigkeit, Quantität oder andere Kriterien ausgerichtet werden;
- sie gestattet es dem Lernenden, den Übungsfortschritt selbst zu verfolgen und zu gestalten.
Bei der Anwendung der Trainingsmethode unterscheidet man die stets wiederkehrende Schrittfolge:
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1. Schritt: |
Erläutern oder ggf. Vorführen der Übung durch den Trainer |
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Schritt: |
Nachmachen sowie mehrmalige Übung und Wiederholung durch den Lernenden |
| 3.
Schritt:
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Gemeinsame Auswertung der Ergebnisse und korrigierende Hinweise durch den Trainer. |
Die Anwendung der Trainingsmethode setzt ein hohes Fachwissen und die Autorität des Lehrenden voraus. Sie erfordert von ihm analytische Fähigkeiten sowie ein gutes Beobachtungs- und Durchsetzungsvermögen. Eigene praktische Erfahrungen sind von großem Vorteil
für den Trainer.
Der Trainingseffekt kann auf der psychischen Regulationsebene wesentlich erhöht werden durch:
- observales Training ( Training durch Beobachten und Nachmachen );
- mentales Training ( Training durch Vorstellen und Ausfiihren );
- verbales Training ( Training durch Mit- oder Vorsprechen beim Ausfiihren ).
Die Trainingsmethode ist durch die Individualisierung sehr personal-, rnaterial- und zeitintensiv. Der Erfolg rechtfertigt aber oftmals den Aufwand. Mit Training wird mitunter auch eine Übung bezeichnet, die nicht am Realobjekt
ausgeführt werden kann, wie z.B. Antihavarieübungen oder Entstörungstraining oder weil die Kosten
für ein Trainingsgerät (Fahrschule) wesentlich geringer sind. Ein Nachteil der Trainingsmethode
liegt darin, daß häufig kein gegenständliches Ergebnis vorliegt.
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