Bestimmungsaspekte
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Einige Bestimmungsaspekte der Projektmethode:
- sie ist geeignet, verschiedene Lehrgebiete und Lernorte zu verbinden und orientiert
daher auf einen möglichst komplexen und wenig didaktisierten, realen Gegenstand;
- sie verbessert das integrative Zusammenwirken von verschiedenen Lehrgebieten, indem diese bei der Bearbeitung des Projektes aufeinander angewiesen sind;
- sie fordert das kooperative Lernen und die Teamarbeit im Lern- und
Arbeitsprozeß;
- sie fördert das Verantwortungsbewußtsein des einzelnen Lernenden gegenüber der Gruppe und ist gleichzeitig die Chance
für jeden, sein Leistungsvermögen im Vergleich mit den anderen festzustellen.
Bei der Arbeit mit der Projektmethode unterscheidet man häufig und erfahrungsgemäß
fünf Phasen.
| 1.
Phase: |
Einstiegsphase mit der Formulierung des zu bearbeitenden Projektes |
| 2.
Phase: |
Vorbereitungsphase mit der Bildung von Arbeitsgruppen und der Problemberatung |
| 3.
Phase: |
Planungsphase für die einzelnen Teilschritte und die Entscheidung für einen Lösungsweg |
| 4.
Phase: |
Ausführungsphase mit der Bearbeitung des Projektes und Beschreibung der Arbeitssch ritte |
| 5.
Phase: |
Auswertungsphase mit der Kontrolle und der Ergebnispräsentation. |
Die Anwendung der Projektmethode setzt ein Zusammenwirken der Lehrkräfte verschiedener Lehrgebiete und Lernorte voraus.
Vorteillhaft ist die Einbeziehung der Lernenden von der Projektidee bis hin zur Ergebnispräsentation. So werden die Aktivität und Motivation der Lernenden von Beginn an gefördert sowie fachliche, methodische und soziale Kompetenzen in ihrer Einheit an einem konkreten und ganzheitlichen Produkt ausgeprägt. Die Anwendung der Projektmethode ist in ihrer Vorbereitung aufwendig und erfordert eine hohe Berufskompetenz beim Lehrenden. Die enge Verbindung von Praxis und theoretischen Grundlagen ist ein Vorzug der Projektmethode. Ein Problem dagegen die differenzierte Leistungsermittlung und Leistungsbewertung
für die Lernenden.
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