Bestimmungsaspekte |
Bestirnmungsaspekte des Exkursionsauftrages:
- er befähigt die Lernenden zur bewußten und systematischen Beobachtung und Analyse von Erscheinungen oder Ereignissen und soll dabei ihr Abstraktionsvermögen erhöhen helfen;
- er ergänzt sinnvoll die anderen Methoden und Verfahren zur
Heranführung der Lernenden an das selbständige Denken und Arbeiten und soll das analytisch~ synthetische Vorgehen ausprägen helfen;
- er soll möglichst lernortübergreifende Aufgaben enthalten sowie komplexes
Wissen und Können aus Praxis und Theorie bei der Bearbeitung durch den Lernenden erfordern;
- er soll mit einer Präsentation der Ergebnisse in schriftlicher oder mündlicher Form beendet werden.
Beim Einsatz des Exkursionsauftrages unterscheidet man drei wesentliche Schritte:
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1. Schritt:
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Vorbereitung der Exkursion: hier ist großer Wert auf die inhaltliche Auswahl der Beobachtungsschwerpunkte, die organisatorische Vorbereitung und die klare Aufstellung für die Lernenden zu
legen |
| 2.
Schritt: |
Durchführung der Exkursion: der Lernende beobachtet, analysiert, nimmt Informationen auf, hält diese fest, stellt Fragen und orientiert sich an seinem
Auftrag |
| 3.
Schritt: |
Auswertung der Exkursion: die Lernenden präsentieren in einer geeigneten |
Mit einer Exkursion sind umfangreiche Vorbereitungsarbeiten verbunden, wenn sie effektiv
für den Vermittlungs- und Aneignungsprozeß sein soll. Ihre Wirksamkeit liegt in der Beobachtung der Realität und der Anschauung als einem wesentlichen Bestandteil des Erkenntnisprozesses. Häufig wird eine Exkursion hinsichtlich ihrer Rolle im Methodenrepertoire der Lehrenden unterschätzt und negativ als Besuchsreise oder Besichtigung belegt. Daher muß eine klare Aufgabenstellung
für jeden Einzelnen vorliegen, damit er auch individuell bewertet werden kann. Die Abfassung der Teilaufgaben muß so gewählt sein, daß diese sich ergänzen und zu einem Gesamtbild
zusammenfügen lassen. Exkursionen sind auch für die Aneignung der kulturellen Werte
zu nutzen.
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